Im Nationalpark

Zu erreichen war er einfach, zumindest im Vergleich zu dem Unternehmen sich was zu essen zu besorgen zu wollen. Als erstes schickte man uns zum lokalen Busbahnhof. Dort erfuhren wir, dass unser Ziel aber nur von dem Busbahnhof für überregionale Busse erreichbar ist. Doch dort fuhr ebenso kein Bus. Als wir zum dritten mal auf dem Busbahnhof anfragten bekamen wir eine Auskunft die uns weiterhelfen sollte. Die nette Dame schrieb uns etwas auf thailändisch auf ein Stück Papier, mit diesem sollten wir uns ein Tuk Tuk nehmen und dort würde dann ein Bus abfahren. Der Minibus war bis obenhin voll. Als alle ausgestiegen waren fragte uns der Busfahrer ob wir wirklich in den Nationalpark wollten. Yes, of course. Wir sitzen doch nicht den halben Tag im Bus und wollen dann doch nicht an Ziel. Wer macht den schön 10km vor dem Ziel halt. Er fuhr uns dann auch zum Headquartier. Unterhalten konnten wir uns nur mit Zeichensprache, eine Schlafstätte zu erklären ist ja noch einfach. Auf dem Weg zum Restaurant mussten wir feststellen, dass dieses bereits schon vor 2 Stunden geschlossen hatte. Eine Einheimische mit wenigen Englischkenntnissen konnten wir auch überreden uns etwas zu kochen zu machen. Sie brachte es uns in Plastiktassen vorbei. Auch an Teller und Besteck hatte sie gedacht. Die Abmachung lautete: Ich koche für euch wenn die beiden euch massieren dürfen. So gab es als Nachtisch noch eine gute Thai-Massage.

Verlassen konnten wir den Nationalpark nur per Autostop. Dies ging solange gut bis uns ein Polizist anhielt. Wir sollen mit ihm kommen meinte er auf freundliche Art. Auf dem Polizeirevier wurden wir mit Wasser versorgt. Der Grund für unsere Verhaftung lautete. Ich besorg euch einen Bus. So warteten wir eine gute Stunde bis der Bus kam und wir weiterfahren durften. Die Polizei dein Freund und Helfer.

 

                           

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