
60% der Bevölkerung sind Malaien und 30% Chinesen. Aufgrund der geographischen Lage herrscht hier ein Tageszeitenklima. 53% der Malaien sind moslemischen Glaubens, aufgrund dieser Tatsache fühlt sich nicht jeder wohl hier. Nach kurzer Zeit jedoch hat man sich mit den Sitten und Gebräuche “angefreundet“. In Westmalaysia gibt es noch reichlich Flora und Fauna. In Kuala Lumpur stehen die mit 452m hohen Petronas – Twin – Towers. Das höchste Gebäude der Welt ist vor allem bei Nacht ein richtiger “Hammer“. Auf der Insel Tioman haben wir uns erst mal erholt. Eine richtig schöne Bungalow-Anlage war Nipah im Süden der Insel. Nix tun war angesagt. Buch lesen, im Meer baden, sich bräunen und in der Hängematte relaxen. An der Ostküste sind wir in den Norden vorgestoßen und anschließend haben wir uns ins Landesinnere vorgearbeitet. Malaysias höchsten Wasserfall haben wir ebenfalls bestiegen. Obwohl er 300m hoch ist, ist er ein wenig enttäuschend. Die Aussicht allerdings ist unschlagbar. Im Nationalpark Taman Negara kann man ein- und mehrtägige Wanderungen durch den Dschungel unternehmen. Der Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes ist die Hängebrücke, jene die sich in 50m Höhe von Baumriese zu Baumriese erstreckt. Die Gesamtlänge beträgt 500m. In Kuala Lumpur gibt es meiner Meinung nicht viel zu sehen. Lohneswert sind die Petronas – Twin – Towers vor allem bei Nacht. Ausgeschlafene können sich früh morgens auch umsonst auf die Brücke (175m) hinauffahren lassen. In Chinatown kann man billig schlafen und prima einkaufen oder auch nur das Treiben beobachten. Bei Ipoh gibt es prima Felsmalereien und auch einige sehenswerte Höhlentempel. Die Perhentian Inseln und die Cameron Highlands sollen auch sehr schön sein. Wir haben ihnen allerdings keine Beachtung geschenkt. UPS!
Fazit:
Sich in einem überwiegend moslemischen Land aufzuhalten haben wir sehr genossen. Wir erhielten neue Lebensansichten und haben erfahren, was die Grundlage für den Hass zwischen Moslems und Amerikaner ist.