
Singapur ist eindeutig die sauberste Stadt die ich je gesehen hab. Selbst in Chinatown sieht man so gut wie keinen Dreck auf der Straße. Die S-Bahn und die öffentliche Gebäude sind nahezu alle klimatisiert. Man erkennt sehr schnell, dass Singapur ein reicher Stadtstaat ist. Diesen Luxus hat sie vor allem ihrem Hafen und der guten Lage zwischen Ost und West zu verdanken. Jedes Schiff fährt über Singapur in den Osten oder Westen. Nach Japan ist Singapur das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen. In Singapur leben knapp 4 Mio. Einwohner und ¾ davon sind Chinesen. Das Wetter wird aufgrund der geographischen Lage zu den Tropen von dem Tageszeitenklima beherrscht. In Singapur haben wir uns nur ein paar Tage aufgehalten, da Städte für uns keinen besonderen Reiz ausstrahlen. Sehr schön war ein Abendspaziergang am River und die “Wanderung“ zum Mount Faber, der immerhin 150 m hoch ist. Auf diesem Berg/Hügel hat man einen schönen Ausblick über die Stadt, vor allem abends, wenn die Skyline in einer Glitzerwelt erstrahlt. Dann hat man einen wundervollen romantischen Platz.
Des weiteren lohnt sich der Besuch einiger Tempel, die aufgrund ihrer kleinen Größe einen “schnuckligen“ Eindruck erwecken. Einen Einkaufsbummel sollte man in Chinatown oder in der Orchard-road machen. Beeinduckend ist auch sicherlich die Erfahrung, die man macht wenn man das erste mal in Südostasien landet. Man hat aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit das Gefühl “heißes Wasser zu atmen“. Die Aussage “man läuft gegen eine Wand“ klingt abgedroschen aber trifft die Sache ganz gut.
Fazit:
Singapur ist sehr reich, sauber und sehr westlich orientiert. Die Stadt ist mir erst interessant erschienen, als ich sie bereits verlassen hatte.