Thailand vom 14.09.2002 bis 10.10.2002 und 26.11.2002 bis 24.12.2002

 

Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist Thailand sehr reich und wohlhabend. Die Straßen und Züge sind gut und komfortabel. In den touristischen Hochburgen wie Chiang Mai sind die Menschen voll auf Pauschaltourismus abgestimmt. Leider vermisst man hier die ursprüngliche Atmosphäre. Geht man etwas abseits wird man aber sogleich wieder entschädigt. So hat der Norden von Pai über Soppong nach Mae Mae Hong Song eine fantastische Bergwelt, die zum Moped fahren oder zum Trekking einladen. Auf dem höchsten Berg Thailands dem Don Inthanon (2.565m) bekommt man einen wunderschönen Hochnebelwald zu sehen. In der nördlichsten Stadt Mae Sai scheint die Welt noch in Ordnung morgens und abends wird die Nationalhymne gespielt und die ganze Stadt steht still. In Chiang Mai gibt es den größten Nachtmarkt Thailands, der ein Erlebnis ist. Chiang Rai ist wesentlich ruhiger und der Ausgangspunkt für Trekkingtouren in den Norden.

Im Khao Yai Nationalpark etwas östlich von Bangkok leben noch 150 wilde Elefanten, auf etlichen Wanderwegen kann man den Dschungel erkunden. Am Haew Suwat Wasserfall wurden einige Szenen des Filmes “The Beach“ gedreht. Man kann also davon ausgehen das man im gleichen Wasser wie Leonardo di Cabrio baden kann. *g*

Westlich von Bangkok kann man einen wunderschönen schwimmenden Markt bestaunen und auf der “Railway of death“ über die Brücke am Kwai fahren. Vor allem kurz vor Nam Tok bekommt man einen Eindruck wie schwierig der Bau der Eisenbahn gewesen sein muss.

Im Süden rufen einige Inseln zum verweilen ein. Jeder kann hier seine persönliche Trauminsel finden. Wir haben uns auf zwei Inseln beschränkt und die berühmten wie Ko Samui, Ko Pha Ngan oder Ko Phi Phi ausgelassen.

Wir haben auf Ko Tao, dem Tauchplatz schlechthin, unseren Open Water gemacht. Dieser Spaß kostete uns lediglich 150 Euro und ist wohl eine der billigsten Möglichkeiten auf der Welt. Easy Going haben wir auf Ko Chang gemacht. In Thailand gibt es zwei Inseln mit diesem Namen die ruhigere ist aber jene an der Grenze zur Burma. Diese 10 Tage haben wir mehr als genossen wir haben sie geliebt. Diese Insel macht der Insel Nias (Indonesien) Konkurrenz. Welche besser war können wir nicht sagen. Nur dass beide richtig toll waren.

Bangkok ist einfach faszinierend. Der Königspalast und der Goldene Buddha sind einfach nur beeindruckend. Der Goldbuddha besteht aus purem Gold und wiegt stolze 5,5 Tonnen. Welch ein Kapital. Der Kontrast zwischen Tradition und Moderne sowie Wohlstand und Armut liegen ganz eng beieinander. Die Stadt über der Stadt muss man einfach bestaunen.

 

Fazit:

Die 9 Millionen Touristen jährlich bringen über 7 Milliarden US$ ins Land. Das hinterlässt Spuren. Jedoch kann man diesem Tourismus sehr schnell entfliehen und sich ins “Unentdeckte“ aufmachen.

 

Bangkok                        Südthailand                        Nordthailand